
Der Bereich Design bewegt sich in seinen Entscheidungsfindungen tief in politische Fragen
hinein. Es geht um die Wirkung von Farbkombinationen
und Symbolkraft, diskriminierungssensible Darstellung von
Lebensrealitäten und barrierearmem Design. In der Auswahl von Farben und Formen liegt große Kraft, die wir mit Bedenken einsetzen sollten.
Als queere Personen in der Kreativbranche bin ich
mir unserer Verantwortung als Gestaltende bewusst. Die „verantwortungsbewusste Gestaltung unserer Umwelt“ weite ich aus auf die soziale und wirtschaftliche Ebene, da kapitalistische Dynamiken einen hohen Einfluss auf unsere redaktionelle Zusammenarbeit ausüben, das menschliche Miteinander und letztendlich die genauen Entscheidungsprozesse
hinsichtlich Publikationen.
pen&pitch
Geräusch, Bild und Druckverfahren: Sehr künstlerisch-frei betrachtet, ist jede Projektionsfläche ein Medium.
Bildschirme, Kreidetafeln, Blechdosen, Papiere, der Mensch
Gutes Mediendesign könnte daher auch die verantwortungsbewusste Gestaltung unserer Umwelt beschreiben.
Der Bereich Mediendesign spannt also ein großes Feld auf. Ich bewege mich hauptsächlich im Bereich der Illustration und der Soundgestaltung.




In meinem Studium habe ich viele Stunden in den Professuren Experimentelles Radio und Elektroakustische Komposition, Soundökologie und Klangkunst verbracht.
Als Musiker habe ich eine enge Verbindung zu akustischen und musikalischen Werken. In Radiobeiträgen verbinde ich selbst aufgenommene Soundscapes und O-Töne mit journalistischer Arbeit. Abstraktere Werke verbinden Soundinstallationen und Collagen zu zeitgenössischen Stücken, erweitern Imaginationsprozesse oder ziehen eine enge Verbindung in der Poesie von Wort und Klang.
Im Bereich Social Media Management verbinde ich meine Expertise in Design mit medialer Praxis.
