Enge Verbindung von Wort und Klang
In meinem Mediendesignstudium an der Bauhaus-Universität Weimar habe ich viele Stunden in den Professuren Experimentelles Radio und Elektroakustische Komposition, Soundökologie und Klangkunst verbracht. Als Musiker habe ich zudem eine enge Verbindung zu akustischen und musikalischen Werken.
In Radiobeiträgen verbinde ich Soundscapes und O-Töne mit journalistischer Arbeit. Abstraktere Werke verbinden Soundinstallationen und Collagen zu zeitgenössischen Stücken, erweitern Imaginationsprozesse oder ziehen eine enge Verbindung in der Poesie von Wort und Geräusch. Das Potenzial des Klanges beflügelt meine kreativen Prozesse.

Projekte
Inventur eines Körpers (2023; 20min)

Das Hörspiel „Inventur eines Körpers“ ist die Geschichte der Pflegerin Ava, die sich in einer dystopischen Zukunft mit selbstzerstörerischen Schuldgefühlen und schwindender Identität auseinandersetzen muss.
Durch das Genre „Bodyhorror“ ist das Hörspiel angereichert durch eine Vielzahl an selbstproduzierten Folys und expliziten Szenen.
Regie Anna Ludwig; Regieassistenz Jonathan Mürmann; Ton und Technik Tilman Böhnke; Sprecher*innen Lisa Albrecht, Elke Wieditz und Bernd Lange
Flattern (2024; 60min)
Im Hörstück “flattern” dehne ich die Grenzen des Genres Feature, in dem ich die Schnittstelle von Neurodivergenz, akustischer Wahrnehmung und künstlerischem Schaffen erforsche. Zu Wort kommen Anika Krbetschek, Sietse van Erve, Matthias Richter und Jule Weber, vier neurodivergente Künstler*innen unterschiedlicher Disziplinen. Zu hören sind O-Töne, Interviews, Collagen, Kompositionen, Soundscapes, Texte.
Die dazugehörige Veranstaltung “reception of sound by neurodivergent people and their art” ist in Verbindung mit dem Hörstück “flattern” entstanden. In einem geschlossenen Rahmen wird in Verbindung mit dem Rezipieren des Hörstücks der Raum geöffnet für Gespräche, Ausstellungskollaborationen und Vorträge zum Thema “Neurodivergenz, Sound und künstlerisches Schaffen”. Der erste Hörabend fand im Oktober 2024 statt und beinhaltete eine Podiumsdiskussion zu Barrieren und Chancen in der Kunst- und Kulturszene.
Zwischendinx – ein Queerdinx Podcast
Zwischendinx ist ein Podcast von Queerdinx, einem Magazin für jungen Queerfeminismus. Im Frühjahr 2026 hat die Redaktion ihren Relaunch als digitales Magazin verkündet und hat seitdem mit jeder Magazinausgabe eine dazu passende Podcastfolge in Produktion. In zwischendinx schaut die Redaktion auf die aktuelle Ausgabe. Hier sprechen sie über Gedanken und Gefühle zum Fokusthema, geben behind-the-scenes Infos zu den Beiträgen, kommen mit unseren Beitragenden ins Gespräch oder bringen verschiedene Elemente der aktuellen Ausgabe miteinander in den Dialog — sprichwörtlich und manchmal auch wortwörtlich.
Meine Rolle liegt hier hauptsächlich in der Konzeption und Postproduktion der Folgen, zwischendrin bin ich auch selber hinter dem Mikro zu hören.






